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Bildungsserver > BBS.  > Glossar

Glossar

AbiturientenbriefDer Abiturientenbrief beschreibt die Studienmöglichkeiten und Berufsaussichten für alle Lehrämter und wird jährlich an die Abiturienten verschickt.
Abkürzungen
3j BF Dreijährige Berufsfachschule
BF 1 Berufsfachschule I
BF 2 Berufsfachschule II
BGY Berufliches Gymnasium
BiBB Bundesinstitut für Berufsbildung
BOS 1 Berufsoberschule I
BOS 2Berufsoberschule II
BVJ Berufvorbereitungsjahr
BS TZ Berufsschule Teilzeit
DBOS Duale Berufsoberschule
FB Fachbereich
FHR Fachhochschulreife
FHRU Fachhochschulreifeunterricht
FOS Fachoberschule
FR  Fachrichtung
FS  Fachschule
GVBL Gesetz- und Verordnungsblatt
HBF Höhere Berufsfachschule
Hw Handwerk
I Industrie und Handel
KMK  Kultusministerkonferenz
LVO Landsverordnung
PrivSchG Privatschulgesetz
SchulG Schulgesetz
SP Schwerpunkt
V V Verwaltungsvorschrift
ABS-BBS-Portal Internetportal zur Überwachung der Schulpflicht bei Übertritt von der allgemeinbildenden Schule in die berufsbildende Schule. Dabei melden die allgemeinbildenden Schulen ihre weiterhin schulpflichtigen Schülerinnen und Schüler im Portal und die berufsbildenden Schüler vermerken die bei ihnen erschienenen Schülerinnen und Schüler im Portal .
Altenpflegeausbildung

Diese Ausbildung wird auf der Grundlage des Bundesaltenpflegegesetzes und der entsprechenden Ausbildungs- und Prüfungsordnung umgesetzt. Die entsprechende Schulform ist in RLP die Fachschule.

Die 3 Ausbildungsjahre sind dual organisiert mit 2500 Stunden Praxis und 2300 Stunden theoretischem und praktischem Unterricht.

Der Hauptzugangsweg erfolgt mit dem qualifizierten Sekundarabschluss I oder über die Fachschule Altenpflegehilfe bzw. Krankenpflegehilfe. Beide Helferausbildungen ermöglichen eine Verkürzung der Altenpflegeausbildung um ein Jahr.

Voraussetzung für den Erhalt eines Schulplatzes ist ein Ausbildungsvertrag mit einer stationären oder ambulanten Altenhilfeeinrichtung.

Altenpflegegesetz

Das Altenpflegegesetz regelt als Bundesgesetz die Ausbildung zur Altenpflegerin/zum Altenpfleger in allen 16 Bundesländern.

Ausbildung, dualDie Ausbildung teilen sich zwei Partner. In den Betrieben erfolgt der praktische Teil der Ausbildung und in den Schulen der theoretische Teil.
BerufsgruppeInhaltliche Verknüpfung von Ausbildungsberufen, die auf der Basis von gemeinsamen Schnittmengen (z.B. Berufsbildpositionen, Lernziele. Kompetenzen) vorgenommen werden. (BiBB)
Berufsschulunterricht, verpflichtendJugendliche, die die Schulpflicht noch nicht erfüllt haben und in den allgemeinbildenden Schulen keinen Schulplatz mehr haben, müssen im berufsbildenden Schulsystem weiter beschult werden.
Bildungsfreistellung für Schülerinnen und Schüler der dualen BerufsoberschuleIn bestimmten Fällen z.B. für die Abschlussprüfung kann Bildungsurlaub nach dem Bildungsfreistellungsgesetz gewährt werden.
Fachhochschulreife, schulischer TeilDer schulische Teil der Fachhochschulreife wird an allgemeinbildenden Schulen und bei beruflichen Gymnasien bei entsprechenden Leistungen mit Abschluss der 12. Klasse erworben, an der höheren Berufsfachschule durch erfolgreichen Besuch des Fachhochschulreifeunterrichtes. Ein anschliessendes Praktikum oder eine Berufsausbildung führen dann zum Erwerb der allgemeinen Fachhochschulreife.
GliederungsplanInstrument - auf elektronischer Basis - das bestimmte Daten der Schulen für die Administration sichtbar macht.
GroßregionDer Begriff Großregion ohne weiteren Zusatz ist eine neutrale Bezeichnung und bezeichnet in der Geografie oder Europäischen Administration einen Großraum bestehend aus mehreren Teilregionen oder Teilräumen.
Hochschulreife, allgemeineDer Abschluss berechtigt zum Studium aller Studienfächer an allen Hochschulen und Universitäten.
Hochschulreife, fachgebundenDer Abschluss berechtigt zum Studium bestimmter Studienfächer an allen Hochschulen und Universitäten.
Leistungspunktesystem, europäischDas europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung (ECVET) dient der Vergleichbarkeit von beruflichen Fertigkeiten und Kenntnissen, die von einer Person in verschiedenen europäischen Berufsbildungssystemen - auch zu verschiedenen Zeitpunkten - erworben wurden. Jeder erworbenen Qualifikation wird auf der Grundlage gemeinsamer Standards eine bestimmte Zahl von EVCET-Leistungspunkten zugewiesen und von den Mitgliedsstaaten gegenseitig anerkannt. Ziele dieser gegenseitigen Anerkennung von Lernergebnissen sind die Förderung transnationaler Mobilität und die Ermöglichung lebenslangen Lernens.
Lernbaustein

Der Lernbaustein ist eine in sich abgeschlossene und themenoriertierte Unterrichtseinheit. Er orientiert sich an den zu erreichenden Abschlussprofilen.

Lernbausteine stellen ein vom Hauptschulabschluss bis zur allgemeinen Hochschulreife reichendes Curriculum dar.

Ein Unterrichtsfach besteht dabei aus mehreren aufeinander aufbauenden Lernbausteinen mit einem inhaltlichen und didaktisch-methodischen Bezugsrahmen.

Nach Lernbausteinen wird in den Unterrichtsfächern Fremdsprachen, Deutsch/Kommunikation, Mathematik, Naturwissenschaften und Sozialkunde/Wirtschaftslehre unterrichtet. 

Lernfeld

Die Rahmenlehrpläne der Teilzeitberufsschule der Kultusministerkonferenz sind nach Lernfeldern (ehemals Fächer) strukturiert.

Lernfelder sind durch Ziel, Inhalte und Zeitrichtwerte beschriebene thematische Einheiten, die an beruflichen Aufgabenstellungen und Handlungsfeldern orientiert sind und den Arbeits- und Geschäftsprozess reflektieren.

Aus der Gesamtheit aller Lernfelder ergibt sich der Beitrag der Berufsschule zur Berufsqualifikation.

In besonderen Fällen können innerhalb von Lernfeldern Themenbereiche unter fachwissenschaftlichen Gesichtspunkten vorgesehen werden. In jedem Fall ist auch für solche Einheiten der Zusammenhang mit dem Arbeitsprozess deutlich zu machen.

Damit stellt das Lernfeld-Konzept gegenüber dem fächerstrukturierten Unterricht für die Handelnden eine Veränderung der Perspektive dar.

Mit der Lernfeldstrukturierung entsprechen die Rahmenlehrpläne der Kultusministerkonferenz den Entwicklungen der Berufs- und Wirtschaftspädagogik. Ergebnisse der pädagogischen und psychologischen Forschung legen es nahe, Lehrpläne nach dem Konzept der Handlungsorientierung auszurichten.

LerngruppeEine Lerngruppe ist eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die gemeinsam unterrichtet werden und sich klassen- oder schulformübergreifend zusammensetzen. 
Lerngruppe, abschlussbezogenEine abschlussbezogene Lerngruppe ist eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die auf dem gleichen Schulabschluss aufbaut und die alle das gleiche Abschlussprofil (z.B. qualifizierter Sekundarabschluss I oder Fachhochschulreife) anstreben.
Lernmodul

Ein Lernmodul ist eine thematisch abgegrenzte Einheit. 

Lernmodule orientieren sich an konkreten beruflichen Aufgabenstellungen und Handlungsfeldern sowie an betrieblichen Ablaufprozessen und deren Organisationsstrukturen.

Lernmodule sind offen formuliert und erfordern Flexibilität in ihrer Umsetzung im Unterricht, der soweit wie möglich in Projekten realisiert werden soll. Die offene Formulierung im Zusammenhang mit dem (den) Wahlpflichtmodul(en) ermöglicht der jeweiligen Schule, ein eigenständiges Profil zu entwickeln.

Sekundarabschluss I,
qualifiziert

Mittlerer Schulabschluss (Mittlere Reife)
Studiengang, dual

Ein dualer Studiengang verbindet ein Studium mit einer Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf.

www.dualesstudium.rlp.de

WahlpflichtfachEin Wahlpflichfach ist ein Pflichtfach, das aus einem Angebot von mehreren Fächern auszuwählen ist.

Weiterbildungsportal Rheinland-Pfalz

Das Weiterbildungsportal RP will bei der Planung der Weiterbildung unterstützen, die Recherche nach Weiterbildungskursen in Rheinland-Pfalz ermöglichen, über Kurse informieren und Fördermöglichkeiten aufzeigen.

externer Linkwww.weiterbildungsportal.rlp.de

ZusatzqualifikationZusatzqualifikationen sind Bildungsinhalte oder Fächer mit bestimmten Qualifikationen oder Lerninhalten, die über die bildungsgangbezogenen Lerninhalte hinausgehen.

Diesen Bereich betreut E-Mail an Jörg Kutscheid, MBWWK. Letzte Änderung dieser Seite am  8. Februar 2012. ©1996-2012 Bildungsserver Rheinland-Pfalz